Kontemplation – Loslösung

Kontemplation – Meditation – München

25. Juli 2014

Zen-Garten Sand und SteinAn einem der vorangegangenen Meditations-Abende zogen die Teilnehmer „Inspirationskarten“ zu ihrem Leben, zum persönlichen Ist-Zustand oder zu spezifischen Fragen. Im Zuge dessen tauchte der Begriff  „Detachment – Loslösung“ auf. Loslösung wird im yogischen Kontext meist Entsagung genannt. Dies ist ein  fundamentales Thema auf dem Entwicklungs-Weg. Und so widmeten wir diesem Thema einen eigenen Meditations-Abend. Die Inspirations-Karten standen ebenfalls wieder zur Verfügung.

 

Kontemplationen – Loslösung/ Entsagung

Vielleicht mögen Sie, verehrte Leserin und verehrter Leser, mit Hilfe dieser Fragen*, ebenfalls über das Thema  kontemplieren…

Loslösung!
Da stellt sich zu allererst die Frage:

Woran bin ich gebunden?

Prüfen Sie, welche Bindungen es in Ihrem Leben gibt – „Angenehme“ – „Unangenehme“ – „fast Unmerkliche“…

Dieselbe Frage anders formuliert:

Wovon bin ich abhängig?

Prüfen Sie welche Inhalte nun in den Vordergrund treten.

Welche Folgen entstehen für mich aus den Bindungen und Abhängigkeiten?

Nehmen Sie sich Zeit das, was Sie entdeckt haben, zu kontemplieren.

Was ist der Kern all dieser Bindungen und Abhängigkeiten?

Diese Frage untersucht, ob es einen gemeinsamen Hintergrund für die Bindungen und Abhängigkeiten gibt.

Was müsste ich aufgeben oder hinzufügen, um die entdeckten Bindungen und Abhängigkeiten zu lösen?

Unterziehen Sie die einzelnen Bindungen und Abhängigkeiten dieser prüfenden Frage.

 

Inspirations-Karten

Während des Meditations-Abends wurden nun die Inspirations-Karten für persönliche Fragen, innerhalb des Themas, genutzt.
Die Karten wurden gemischt und abgehoben. Alle Karten unter der abgehobenen Karte, die in gleicher Richtung lagen, sollten teil der Antwort sein. Die Reihenfolge der gezogenen Karten war dabei ebenfalls bedeutend.

Sie können hier, auf dieser Seite über den  Zufallsgenerator, ebenfalls Karten ziehen. Die Karten haben hier allerdings dieselbe Ausrichtung. Es gilt also sehr aufmerksam zu prüfen, wie viele der gezogenen Karten für Sie tatsächlich relevant sind. In der Regel liegt die Anzahl zwischen 1 und 10 Karten.

 

Hier drei mögliche Zusatz-Fragen für „Online-Teilnehmer“:

Was ist die tiefste Ursache all meiner Bindungen und Abhängigkeiten?

Was würde passieren, wenn sich die Bindungen und Abhängigkeiten auflösen würden?

Was braucht es, um Bindungen und Abhängigkeiten zu lösen?

 

Zum Ziehen der Karten: Mit der Maus auf die Stop-Taste – Augen schließen und „klick“.

Schreiben Sie die gezogenen Begriffe auf und…. Kontemplation…

Sie sind herzlich eingeladen im Kommentarbereich Ihre Erfahrungen niederzuschreiben…

 

 * Erläuterungen zu den Fragen

Die für die Fragen verwendeten Formulierungen sind nach den Gesetzmäßigkeiten der  “Freien Imagination MDIH WD gewählt.

Dabei  bestimmen die Worte das Ziel der Frage. Je präziser die Wortwahl, desto klarer die Antwort.

Der Satzbau bestimmt die Beziehungsqualität und kommt nonverbal zum Ausdruck. In diesem Fall geht es um die Beziehung der Person zu ihrem eigenen Inneren.

Die vorgegebenen Fragen sind so formuliert, dass die begleitenden nonverbalen Mitteilungen einen respektvollen, interessierten Umgang mit sich selbst implizieren – ohne emotionale Färbung.
Die im Konjunktiv gestellten Fragen beinhalten zusätzlich eine „sanfte“ Annäherung an die innere Wahrheit.

Das Zusammenspiel von Beziehungs- und Sachebene bestimmt den Umgang mit uns selbst und mit anderen Menschen. Dabei ist die Beziehungsebene die Wichtigere von beiden. Jeder erfühlt die Beziehungsebene, obwohl sie möglicherweise intellektuell nicht erfasst werden kann.

 

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